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Mittwoch, 14. April 2010

Ohne Kommentar:

Schweinegrippe-Hysterie – Experten kritisieren Web

14. April 2010, 12:44 Uhr

Die WHO ist wegen ihres Umgangs mit der Schweinegrippe stark unter Druck geraten. Nun machen WHO-Experten das Internet für einen Teil der Kritik an den Maßnahmen im Kampf gegen das H1N1-Virus verantwortlich. Ursache sei die Verbreitung von Spekulationen und Gerüchten über E-Mails, Blogs und Twitter.

Foto: dpa

Schweinegrippealarm herrschte rund um die Welt. Doch dann hat sich herausgestellt, dass das H1N1-Virus harmloser als befürchtet ist. Die WHO hat aber die Maßnahmen gegen die Grippe weiter vorangetrieben.

Der für Grippe-Pandemien zuständige WHO-Experte, Keiji Fukuda, sagte in Genf, dass das Internet zwar eine bessere Verfügbarkeit von Informationen über die Schweinegrippe gewährleistet habe, zugleich aber über Blogeinträge oder soziale Netzwerke auch Gerüchte produziert worden seien.

Groß angelegte Impfkampagnen waren in Europa im vergangenen Jahr auf wenig Interesse der Bevölkerung gestoßen. Neben schwächer als befürchtet ausfallenden Grippe-Symptomen wurden dafür auch Spekulationen über die Sicherheit der Impfstoffe und die Rolle der pharmazeutischen Konzerne verantwortlich gemacht.

Nach Ansicht des früheren WHO-Verantwortlichen für Grippe-Pandemien, David Heymann, ist das Internet eine „neuer Faktor“ für die Kommunikation über internationale Gesundheitsangelegenheiten. Eine falsche Wahrnehmung wieder zu korrigieren, sei „sehr schwierig“, sagte Heymann.

Die WHO war wegen ihres Umgangs mit der Schweinegrippe vielfach kritisiert worden. Im Europarat hatten Ende Januar Experten und Abgeordnete der Weltgesundheitsorganisation vorgeworfen, die Schweinegrippe voreilig zur Pandemie erklärt zu haben.

Montag, 15. März 2010

Demenz

Das folgende Zitat mag vielleicht nicht auf Anhieb zu verstehen sein, aber durch ein wenig Nachdenken erschließt es sich doch und gibt uns eine Antwort auf eines der größten Lebensprobleme, das wir heute haben. Wobei es heute nicht nur um Verjüngungskuren geht, sondern noch um viele andere medizinische Vorgänge, die das Leben in künstlicher Weise verlängern, ohne dass dabei eine wirkliche Heilung oder Ich-Entwicklung stattfindet:

„... Der Mensch trägt tatsächlich die Kräfte, die ihn auch zum Sterben bringen, fortwährend in sich, und er wäre kein Ich, wenn er nicht die Kräfte des Sterbens in sich tragen würde. Der Mensch könnte sich nur wünschen, als physisch auf der Erde herumgehender Mensch, als physischer Mensch unsterblich zu sein, wenn er verzichten würde darauf, ein Ich-Bewusstsein zu haben.
(Man müsste wissenschaftlich darüber arbeiten)...was Verjüngungskuren, die also dem entgegenarbeiten, auf die geistig-seelische Verfassung eines Menschen für einen Einfluss haben; wobei natürlich nichts gesagt werden soll gegen solche Verjüngungskuren, denn der Mensch mag es ja noch immer als seiner Sehnsucht genügend entgegenkommend betrachten, wenn er sein späteres Alter um ein paar Jahre hinaus verlängern kann, wenn das auch auf Kosten desjenigen geschieht, dass er sich ein bisschen Schwachsinn dafür eintauscht...“
Quelle: Rudolf Steiner, Geisteswissenschaftliche Gesichtspunkte zur Therapie
GA 313-1921

Freitag, 7. November 2008

Das „Mittel“ und das „Ich“

Es gibt Mittel, um wach zu werden, um wach zu bleiben, um besser einzuschlafen, um sich wohler zu fühlen, um sich besser zu entspannen, um gesund zu werden, ...usw.

Für alles gibt es ein „Mittel“. Ist das nicht auch alles „Doping“?


Es gibt die erlaubten, allgemein anerkannten „Mittel“ und es gibt die unerlaubten „Mittel“. Doch wer zieht die Grenzen?


Aufgerufen ist der Mensch heute, alles aus seiner Ichkraft heraus zu tun. Das „Ich“ wirke, nicht das Mittel.


Das Mittel kann als Medizin im Falle einer Krankheit vorübergehend helfen, bis der Mensch wieder seine volle Ichheit aktivieren kann und sich selbst erweckt, beruhigt, entspannt, konzentriert ...