Freitag, 17. Dezember 2010

Kosmischer Tanz




M81 und Arps Bogen
9.12.2010
Bildcredit und -rechte:
 R Jay GaBanyMitarbeit: A. Sollima (IAC),
A. Gil de Paz (U. Complutense Madrid) D. Martínez-Delgado (IACMPIA), J.J. Gallego-Laborda (Fosca Nit Obs.), T. Hallas (Hallas Obs.)
Beschreibung: Die große, schöne Spirale M81, eine der hellsten Galaxien am Himmel des Planeten Erde und von ähnlicher Größe wie die Milchstraße, liegt 11,8 Millionen Lichtjahre entfernt im nördlichen Sternbild Großer Bär (Ursa Major). Dieses detailreiche Bild der Region enthüllt Details im hellen, gelben Kern, zeigt jedoch auch zartere Strukturen in den großartigen blauen Spiralarmen der Galaxie und den weitläufigen Staubspuren. Es zeigt auch das ausgedehnte, gebogene Merkmal, das als Arps Bogen bekannt ist und sich rechts aus der Galaxienscheibe zu erheben scheint. Arps Bogen wurde in den 1960er Jahren untersucht und für einen Gezeitenschweif gehalten - Materie, die durch gravitative Wechselwirkung mit ihrer Nachbargalaxie M82 aus M81 herausgezogen wurde. Doch jüngste Untersuchungen zeigen, dass ein Großteil von Arps Bogen wahrscheinlich innerhalb unserer eigenen Galaxie liegt. Die Farben des Bogens im sichtbaren und infraroten Licht entsprechen den Farben der weit verbreitetenStaubwolken, jenen relativ wenig erforschten galaktischen Ranken, die nur wenige hundert Lichtjahre über der Ebene der Milchstraße liegen. Zusammen mit den Sternen der Milchstraße liegen die Wolken im Vordergrund dieser bemerkenswerten Ansicht. Der Zwergbegleiter von M81, Holmberg IX, ist links über der großen Spirale zu sehen. Am Himmel umfasst dieses Bild etwa 0,5 Grad, das ist etwa die Größe des Vollmondes.



Als ob Engel ihre Flügel schwängen

F l i e ß e n d e P o l a r l i c h te r ü b e r N o r w e g e n


Bildcredit und -rechte:
 Tor Even MathisenMusik: Per Wollen;Gesang: Silje Beate Nilssen
Fließende Polarlichter über Norwegen
Bildcredit und -rechte:
 Tor Even MathisenMusik: Per Wollen; Gesang: Silje Beate Nilssen
Beschreibung: Haben Sie schon einmal ein Polarlicht gesehen? Polarlichter treten wieder mit zunehmender Häufigkeit auf. Während die Sonne im Lauf der letzten Jahreungewöhnlich ruhig war, war auch die Zahl der von der Sonne mitverursachten Polarlichter ebenfalls ungewöhnlich gering. In jüngerer Zeit jedoch wurde unsere Sonne zunehmend aktiv und stellte einen größeren Reichtum an Sonnenflecken, -fackeln und koronalen Massenauswürfen zur Schau. Sonnenaktivität wie diese stößt typischerweise geladene Teilchen ins Sonnensystem aus, von denen manche irdische Polarlichter auslösen können. Im Laufe dieses Jahres wurden die oben gezeigten Zeitrafferdarstellungen pittoresker Nordlichter über Tromsø in Norwegen aufgenommen.Gardinen aus Nordlicht, üblicherweise grün, fließen,schimmern undtanzen, während energiegeladene Teilchen zur Erde fallen und die Luftmoleküle in der hoch gelegenen oberen Erdatmosphäre ionisieren. Da das Sonnenmaximumerst kommt, könnten Sie die Gelegenheit haben, im Lauf der nächsten drei Jahre selbst spektakuläre Polarlichter zu sehen.

______________________________________________________
______________________________________________________