Mittwoch, 15. September 2010


Einige Gedanken von 777 Gedanken aus diesem Buch von Rolf Dobelli:

Ich schenke Vertrauen, dann bin ich es los.
Wirf den Stein als letzter. Du kannst aus den Fehlern der anderen lernen und triffst genauer.
Licht ist, wo die Dunkelheit sich ausruht.
Allradangetrieben in Miami im Stau stecken.
Sich einmal richtig ausweinen, einmal die Badewanne mit Tränen füllen, und dann nie mehr traurig sein.
Der im goldenen Käfig denkt: Wenn der Goldpreis steigt, steigt mein Wert.
Gesucht: Die Börse, an der man äußeren gegen inneren Reichtum tauschen kann.
Einen Märtyrertod sterben, aber nicht ganz, damit man noch etwas vom Ruhm hat.
Will ich Platz nehmen, sitzt er schon auf meinem Stuhl. Will ich mich ins Bett legen, liegt er schon da. Er steht genau an dem Ort, wo ich auch habe stehen wollen. Man kann nicht verreisen, immer ist er schon da. Der meinen Platz eingenommen hat. Er.
Je mehr Möglichkeiten mir offen stehen, desto mehr Zeit verschwende ich damit, sie zu schließen.
Man müsste, um mich ernstzunehmen, sehr unernst sein.
Er steht nicht gern Schlange. Noch weniger für den Rückflug nach Zürich. Aber er glaubt, er steht ein bißchen lieber Schlange als die anderen. Das macht ihn ein bißchen glücklich. Und so macht es ihm vergleichsweise wenig aus, Schlange zu stehen.
Die Hoffnung begraben, damit man sie an schlechten Tagen wieder ausgraben kann.
Lieber gute Äußerlichkeit als schlechte Innerlichkeit.
Vor mir: Sie kann nicht ohne Übergepäck reisen. Beim Check-in wird der Mann mit einem Blick bestraft, der ausdrücken will: Schon wieder einer, der seine Frau nicht im Griff hat. Dem könnte er höchstens entgegnen, indem er seine Frau vor den Augen der Check-in-Dame zwingen würde, die Kosten für das Übergewicht selbst zu begleichen. Aber wenn er das könnte, dann könnte er sie auch zwingen, ohne Übergepäck zu reisen.
Gern würde ich mich der Grenze meiner Geduld mal von der Seite der Ungeduld her nähern.
Vor dem Gate stehen die Schlangen Mensch.
Zutritt für Unbefugte erlaubt.
Ich stürze zusammen mit Microsoft täglich ab.
Zeigt Gefühle! Auch die nicht vorhandenen.
Im Geld schwimmen und dann vor Erschöpfung ertrinken.
Paradies: Kongruenz von Denken und Fühlen.