Samstag, 26. Januar 2008

Der Freundesgruß


Nicht auf die Schwalbe, die des Frühlings Botschaft bringt

Und mir von ewiger Erneuung Lieder singt,

Freu' ich so sehr mich als auf einen Freundesgruß,

Der das mir bringt, was ich zum Leben haben muß:

Daß Zeitenwechsel geht, fest die Gesinnung steht,

Ist, was mein Herz mit mehr als Frühlingshauch durchweht.



Aus: Friedrich Rückert "Die Weisheit des Brahmanen"


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Sonntag, 20. Januar 2008

Speisesalz

"Genuss und Wirkung des Salzes" -

Fragenbeantwortung durch Rudolf Steiner bei Vortragszyklus in Kassel Sommer 1907.
Wiedergegeben durch Ludwig Kleeberg in "Wege und Worte" (1961)-S.152f:

Eigentlich gehöre das Genießen von Salz zu den schwierigsten Fragen der Geisteswissenschaft. Der Mensch brauche Salz. Würde er aber zu viel genießen, mache er sich zu steif und fest. Es werde eine Zeit kommen, wo der Mensch kein Salz mehr brauche. Die Salzfrage sei eine der ersten Ernährungsfragen, die in Angriff zu nehmen seien, wenn die Geisteswissenschaft mehr Einfluss darauf habe. Heute müsse der Mensch sich das richtige Gefühl dafür aneignen. Sie sei eine Frage der Taktes.

Im Pelzmantel im Sommer

Naturheilmethode und Sonnenbäder

Fragenbeantwortung durch Rudolf Steiner bei Vortragszyklus in Kassel Sommer 1907.
Wiedergegeben durch Ludwig Kleeberg in "Wege und Worte" (1961):

"Man solle von keiner Methode sagen, sie sei gut oder schlecht. Auf den Menschen komme es an.... Man müsse wissen, wann ein Sonnenbad gut - wann es schädlich sei. Der beste Arzt sei, keinen Arzt brauchen zu müssen. Das Ideale sei, kein Sonnenbad zu brauchen, sondern eine halbe Stunde in der Sonnenhitze in einem Pelze zu gehen. "Dann sind Sie gesund, wenn Sie das vertragen." Es handle sich darum, dass man sich zu einem Menschen mache, der alles vertragen könne. Es komme ganz auf das Individualisieren an. Auf Dogmen und Anschauungen müsse es weniger ankommen, als dass man den Arzt als Menschen ausgestalte.

Generalversammlung der Theosoph. Ges. 1908

Lebenslängliches Vorstandsmitglied

Ludwig Kleeberg berichtet in seinem Buch "Wege und Worte" ( S. 202) von einer Generalversammlung der Theosoph. Ges. im Jahre 1908 in Berlin:

Dr. Steiner hielt eine Begrüßungsansprache und stellte im Namen des Vorstandes den Antrag, dass ein Vorstandsmitglied, welches sieben Jahre lang dem Vorstand angehört hätte, in diesem auf Lebenszeit Sitz haben sollte. Denn ein Mitglied, welches sieben Jahre lang im Vorstand gearbeitet hätte, habe eine ganz andere Bedeutung als ein jüngeres. Ferner sollte der Vorstand, dem wachsenden Mitgliederstand entsprechend, erweitert werden. Die zunehmende Mitgliederzahl bilde in gewisser Weise eine Gefahr; es könne sich eine Mehrheit bilden, welche die Arbeit langer Jahre einfach zerstöre, und dem solle die Stabilität des Vorstandes entgegengesetzt werden."

Wie fremdartig klingen diese Worte doch in heutiger Zeit. Wie weit sind wir von der Verwirklichung solcher Ideale entfernt. Überall gilt nur der demokratische Weg, der als der zeitgemäßeste erscheint, der aber bei weitem nicht der geistgemäßeste ist.

Weltmännisch und sachlich

Rudolf Steiners Umgang mit einem Gegner

Aus: Ludwig Kleeberg, Wege und Worte – 1961

Besonders eindrücklich und beispielhaft wie Rudolf Steiner selbst einmal in der Zeit der Theosophischen Gesellschaft mit einem Gegner umging kann man folgenden Zeilen entnehmen:

„Täuscht mich die Erinnerung nicht, so war es diesmal, dass der Hofrat Seiling anwesend war. Seine Visitenkarte lag auf einem Stuhle der erste Reihe. Er konnte Rudolf Steiner nicht nahe genug sein. Später ist er zur Katholischen Kirche übergetreten uns hat eine giftige Schrift gegen den einmal Verehrten losgelassen....

Vergriffen ist die Schrift Seilings „Theosophie und Christentum“. Diese war im Philosophisch – Anthroposophischen Verlag, Berlin, erschienen und mit einem Vorwort Dr. Steiners versehen. Als dieser nach Seilings Verrat gefragt wurde, ob nicht diese Schrift aus dem Verlag herausgezogen werden solle, sagte er: dazu liege kein Grund vor, denn besagte Schrift sei durchaus brauchbar.

Dienstag, 15. Januar 2008

Ein Wissenschaftler bemüht sich um die Anthroposophie

Anmerkungen zu Helmut Zanders „Anthroposophie in Deutschland“

Vor kurzer Zeit erschien ein äußerst umfassendes Buch, in dem ein katholischer Wissenschaftler die „Anthroposophie in Deutschland“

Das auf zwei Bände verteilte Werk umfasst knapp 2000 Seiten. Die beiden Bände kosten fast 250 Euro und sind somit für Privatpersonen kaum erschwinglich. Wahrscheinlich wird man sie wohl eher in Universitätsbibliotheken wiederfinden. Es werden ja nur selten so umfangreiche Publikationen auf den Markt gebracht, und man fragt sich im Grunde: Was bewegt einen Religionswissenschaftler, über eine Sache, die er im eigentlichen Sinne gar nicht verstehen kann und trotzdem oder deswegen zutiefst ablehnt, eine so umfassende Arbeit zu schreiben?

Im Bereich der Geisteswissenschaften gibt es immer wieder Leute, die sich anmaßen, über Sachen urteilsfähig zu sein, für die sie nicht die nötigen Grundlagen mitbringen. Niemals würde ein Historiker ohne ein gründliches Zusatzstudium sich für kompetent halten, die Konstruktion eines Computerelementes kritisch zu beurteilen. Er könnte vielleicht sagen, dass ihm die Farbe oder Form des einen Teiles besser gefiele als die eines anderen Teiles.

Noch kurioser wird es, wenn einer grundsätzlich die Möglichkeit einer übersinnlichen Erkenntnis ablehnt, und er dennoch eine Wissenschaft, deren Voraussetzung eben diese Erkenntnisfähigkeit zur Grundlage hat, zu beurteilen versucht. Er könnte als Mensch wohl sagen: Diese Sache verstehe ich nicht; sollen sich Leute damit auseinandersetzen, die sie verstehen. Aber diese Art des redlichen Umganges mit Erkenntnissen anderer Menschen kennt er nicht. Also beginnt er sich mit der Anthroposophie zu beschäftigen und beurteilt sie auf dem äußerlichsten Niveau, das eben möglich ist. Etwa so, wie wenn man die Qualität und Funktionsfähigkeit eines Computers nach dessen Form und Farbe beurteilen würde.

Er müsste konsequenterweise auch sagen, dass ein Computer Lug und Trug sei, da sein Verstand nicht ausreicht, ihn zu begreifen. Er beschließt aus diesem Grunde, nie einen Computer anzuschalten. Ja, er beginnt nun sogar, die Computerhersteller zu bekämpfen und ihnen alle nur erdenklichen Vorwürfe zu machen, bis dahin, dass er sagt, dieser oder jener Computerhersteller habe z.B. sein eigenes Kind einmal ungerecht behandelt. Schon dieses sei Beweis genug für die Unhaltbarkeit der Computertechnik.

Wenn er aber einmal einen Computer praktisch einsetzen würde, dann bewiesen ihm hier eben die Fakten, dass er doch funktioniert.

Auch bei der Anthroposophie kann es sein, dass man sie nicht mit der eigenen Erkenntnis voll erschließen kann. Dennoch kann jeder, der sich unbefangen mit ihr beschäftigt, ihre Wirkung erleben. Diese beweist ihm, dass die Anthroposophie trotzdem funktioniert.

Weiter: Zander Text

Montag, 14. Januar 2008

Festeszeiten

Das Fest der Kore - Nacht zum 6. Januar (heute "Dreikönigstag")

Der Name Kore, die u.a. auch Demeter oder Ceres genannt wurde, ist so weit verbreitet, dass er wohl als einer der frühesten Bezeichnungen für den "weiblichen Geist des Universums" angesehen werden darf.

Ker, Car, Q're, Cara, Kher, Ceres, Core, sanskritisch: Kaur oder Kauri - all dies sind Namen der Göttin Kali.

Die Heiligtümer bei Karnak in Ägypten sowie die bei Carnac in der Bretagne waren gigantische Tempel und Bestattungskomplexe, die vor über 5000 Jahren der Göttin Kar oder Kore geweiht waren. Die BewohnerInnen von Carnac oder die von Carnuntum an der Donau nannten sich in römischen Zeiten Carnutes, "das von der Göttin Car geborene Volk".

Car oder Carna war den Römern bekannt als "eine Göttin aus den alten Zeiten"; die archaische Form, in der sie verehrt wurde, hing mit den Karneia-Festen in Sparta und dem klassischen römischen Karneval zusammen. Eine spätere Abwandlung ihres Namens war Ceres, das Ursprungswort für Wörter wie Korn, Kern, Zerealien, Kardia usw. In Bayern und Österreich beginnt heute noch der Karneval am Dreikönigstag, dem alten Tag der Kore.

Eins der ältesten Heiligtümer Israels, der Berg Karmel, war ihre Wohnung und die ihrer baalim (Göttinnen und Götter).

Das Fest der Kore, das Koreion, fand im ganzen Mittelmeeraum und im Nahen Osten bis ins 4.Jahrhundert u.Z. in der Nacht zum 6. Januar statt und ist dann später als "Fest der Erscheinung des Herrn" (Epiphanias) von den christlichen Kirchen-Männern assimiliert worden.

Ursprünglich aber feierte Kores Fest die Geburt des Neujahrsgottes Aion durch die Jungfrau! FackelträgerInnen gingen in die unterirdischen Kultkammern und brachten eine hölzerne Statue der Göttin herauf, die bis auf ihren Goldschmuck nackt war. Siebenmal wurde sie auf einem Gestell um und durch den Tempel getragen: Die Zahl Sieben bringt Glück und Erfolg.

Das Koreion fand als Kirn Aufnahme in die britische Tradition, das von den Kirchenmännern im nachhinein in das "Fest Unserer Lieben Frau" umgeändert wurde.

Und nicht nur die christlichen Patriarchen haben haben die weibliche Geschichte verfälscht. Der moslemische Koran, die 'mohammedanischen' Schriften, die überhaupt nicht auf Mohammed zurück gehen, ist eine Version des göttlichen Wortes der Kore. Sie wurde von den Koreischiten (Kindern der Kore), dem Stamm Mohammeds, verehrt. Die Koreischiten hüten seit alters her den Schrein der Kore in Mekka.

Der Ursprüngliche Text wurde lange vor Mohammed von den heiligen Imamen niedergeschrieben. Das Wort Imam ist mit dem semitischen ima ("Mutter") verwandt.

Wie die Mahatmas oder "Großen Mütter" in Indien waren auch die Imame ursprünglich Priesterinnen des alten arabischen Matriarchats.

Wie im Fall der jüdisch- christlichen Bibel haben die Männer am Koran sehr viel gefälscht, um die neuen patriarchalischen Gesetze zu legitimieren und die Göttin samt ihren Priesterinnen zu eliminieren.

In Italien ist La Befana das Gegenstück zur Walpurgis-Hexe, die wild und ungestüm auf einem Besen einher reitet. In dieser Januar-Nacht fliegt diese gute Fee über das Land, bringt Segen und füllt die Strümpfe der Kinder mit Süßigkeiten - und macht sich einen Spaß, alle zu erschrecken!

In den 12 Rauhnächten (von Weihnachten bis zum 6.1.) erscheint sie als Perscht (Mitteleuropa) und Baba Jaga (Osteuropa).

In den heutigen Perchtenläufen dürfen nur Männer mitgehen. Sie tragen aber durchweg weibliche Masken und Kleidung. Der Perchtenbrauch hat sich ähnlich wie die Freinacht zu Walpurgis zu einem brutalen Feldzug gegen Frauen entwickelt. Da werden Frauen angerempelt, umgeworfen, geschlagen und verhöhnt. Die Ursprünge werden wieder einmal mehr ins Gegenteil verkehrt.

Die Percht zieht mit ihrem Himmelwagen durch die Nacht, der von Hunden gezogen wird. Und Früher tanzten die Frauen in den Perchtennächten so lange, bis die Percht erschien. Sie straft vorwitzige und brutale Menschen und beschützt die Hilflosen, besonders Kinder und Frauen.

"Die Perchten-Tradition ist vielleicht die wichtigste, die wir uns wieder zurück holen" sagt die Hexe Luisa Francia. Sie weiss noch viel mehr über die Perchten und Baba Jagas und über's Spinnen mit Zaubergarn. Aufgeschrieben in "Zaubergarn".

Der englische Brauch, am Dreikönigsabend (Twelfth Night, die zwölfte Nacht nach Weihnachten), zur Darstellung der Monde des zu erwartenden Jahres zwölf kleine Feuer und ein großes anzuzünden, beruhte auf den dreizehn Monaten des matriarchalen Mondkalenders.

Kore-Tag
Vor allem in Alexandria wurde in der Nacht des 5. Januars in Koreion (dem Jungfrauentempel) der Kore gedacht. Kore ist der übliche Name der Persephone und bedeutet Jungfrau, junge Frau, ungebundene Frau, bevor sie von Hades „geraubt“ und zur Königin der Unterwelt und Herrscherin über die Toten wurde. Als Teil des Rituals fanden nächtliche Gebete statt und Wasser wurde aus dem Nil geschöpft. Manche Quellen sagen auch, dass Aion, das Kind der Kore entweder an diesem Tag oder zu Mittwinter ebenfalls geboren wurde. Eine hölzerne Statue der Göttin Kore wurde aus einer Höhle in einer Prozession heraus getragen und sieben Mal um ihren Tempel getragen. Die Priester riefen aus, die Jungfrau habe den Aeon hervorgebracht. Einigen Interpretationen zufolge steht Aion für ein neues Aeon oder ein neues Jahr. Manche betrachten den Ausruf des Hervorbringens als Grund für die Entstehung von Epiphanie, andere sehen aus der Veränderung des Wortes Jungfrau den Ursprung der „unbefleckten Empfängnis“. Auch Kore wird als eines der Urbilder betrachtet aus denen unsere heutige Vorstellung von Maria mit dem Kind entspringt.

Eine Parallele hinsichtlich dieser religionspolitischen Entscheidung ist die der orientalischen Ostkirchen. Hier blieb der 6. Januar als Termin bis in das 6. Jahrhundert erhalten. Hintergrund ist hier, dass in diesen Regionen an diesem Tag der Geburtstag des Sonnengottes Aion gefeiert wurde.

Das Wort Aion stammt aus dem griechischen und bedeutet Ewigkeit. Aion ist der Herr der Zeit und seine Geburt wurde in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar gefeiert. Seine Mutter ist die jungfräuliche Göttin Kore, die Tochter der Demeter. Seine Geburt ist zugleich Neujahrs- und Sonnenfest.

Mithras ebenso wie Aion stehen in Verbindung mit dem Sonnenlicht bzw. der Lichtsymbolik allgemein und so war man bestrebt diese beiden vorchristlichen Feste durch die Geburt des "Lichtes der Welt" zu ersetzen. Lediglich in der armenischen Kirche wird die Geburt des Jesus bis heute am 6. Januar gefeiert.

Die Kirche kannte die ersten drei Jahrhunderte nach Christi das Datum der Geburt von Jesus nicht. Und im 4. Jahrhundert entbrannte dann eine Diskussion über diesen Tag. Einige schlugen den 6. Januar vor, den Tag des Koreion, an dem die Jungfrau Kore in Alexandria Aion - die mystische Darstellung der Geburt der neuen Sonne - gebar. Heute heißt der Tag Epiphanias, die griechisch-orthodoxe Kirche feiert Weihnachten noch immer zu diesem Zeitpunkt.

Der Klerus in Rom bevorzugte das Mittwinterfest des Mithraskultes. Mithra war für die alten persischen Magier der Gott des Lichtes. Licht wurde von der Luft getragen und darum nahm man an, Mithra wohne zwischen Himmel und Erde. In der Mythologie der Magier ist Mithra aus einem Felsen geboren. Hirten haben das Wunder gesehen und beobachtet, wie er sich fast nackt aus dem Felsen rang, bekleidet war er lediglich mit der Phrygermütze (die Mithra), außerdem hatte er eine Fackel, um die Finsternis zu erleuchten. Die Hirten kamen, um das göttliche Kind anzubeten. Erinnert doch alles irgendwie an die heiligen drei Könige.

Kaiser Aurelius nun vermischte dieses Mittwinterfest mit dem griechischen Sonnenfest der Helia und nannte es "Geburtstag der unbesiegten Sonnen". An diesem Tag, dem 25. Dezember, wurden auch andere Götter geboren: Attis, Dionysos, Osiris, der syrische Baal und viele andere Versionen des Sonnengottes. Man nannte sie Sonne der Gerechtigkeit, Licht der Welt oder auch Erlöser.

Die meisten heidnischen Mysterienkulte feierten die Geburt des göttlichen Kindes zur Wintersonnenwende. In Nordeuropa feierte die Menschen den Geburtstag ihres Herrn Freyr am dunkelsten Tag des Jahres, dem Julfest (wenn wir da nicht an IKEA denken ;-). Die Nacht der Geburt, der "Heilige Abend", hieß Modranect (lateinisch matrum nox), Nacht der Mutter. Viele Kinder wurden dort geboren, Rhiannon gebiert ihren Sohn Pryderi, durch Isis wird Horus wieder geboren, Demeter bekommt ihre heilige Tochter Persephone, die Erdgöttin schenkt Dionysos das Leben, und in Japan kommt Amaterasu aus ihrer Höhle.

Jedenfalls setzte im Jahre 353 Papst Liberius die Geburt Jesu dann auf den 25. Dezember fest. In Rom wurde damals das Christentum zur Staatsreligion erklärt und in einem Aufwasch alle Festtage des heidnischen Kultes umgewandelt in christliche Feste. Der so entstandene christliche Weihnachtskult umfasste damit auch das heidnische Fest der Wintersonnenwende und das Fest des Aion. Die Kirche wählte ganz bewusst die Datierung des Geburtstermins von Jesus als Ersatz für den heidnischen Kalender.

Sonntag, 13. Januar 2008



Diese Weltkarte von Heinrich Bünting aus Hannover erhielt George Bush in Jerusalem. Ist es nicht eine herrliche Darstellung der Welt. Ganz aus künstlerischer Empfindung heraus. Man kann sagen, dass hier wird das Wesentliche offenbar wird. Wie Blütenblätter entfalten sich die drei alten Kontinente aus einem Mittelpunkt heraus. Der Mittelpunkt ist das Heilige Land.


Samstag, 12. Januar 2008

Wilhelm Busch

Aus:

Kritik des Herzens

Wilhelm Busch

1914

Sie stritten sich beim Wein herum,
Was das nun wieder wäre;
Das mit dem Darwin wär gar zu dumm
Und wider die menschliche Ehre.

Sie tranken manchen Humpen aus,
Sie stolperten aus den Thüren,
Sie grunzten vernehmlich und kamen zu Haus
Gekrochen auf allen Vieren.